Soziales: Das Abtreten des Kleinbürgers sei er links-alternativ oder rechtskonservativ bis – extrem wird nicht ohne Konflikte sein – Eine Einordnung für die nahe Zukunft und Warnung an uns Digital-Natives

 

Ich bin es echt so leid, das ich mich mit jedem „Netz-Noob“ im „RL“ herumschlagen muss. Ich hatte mich dazu schon letztens geäußert, aber es ärgert mich immer noch. Es kann echt nicht sein das diese Leute auch wenn ich sie aus ihrer Perspektive verstehe den Leute die im Netz aktiv sind „ihre Wahrheit“ vorschreiben wollen.

Es kann doch nicht sein, dass sie meinen wir sind die „Exoten“ und sie wüssten wie die Welt die immer so sei wie sie ist immer bestehen möge. Man sieht wenn man die Berichte in den Medien liest und auch Fachberichte wie sich die Welt durch die Digitalisierung verändert und wie sie auch auf soziale Regeln und Normen Einfluss nimmt. Soziale Grenzen und Milieus entstehen so neu und die Grenzen sind dabei zwischen den Menschen anders zu verlaufen. Alles fließt und ist im Umbruch. Wenn ich mich so umschaue und sehe wie Sozialarbeiter jungen Menschen erklären wollen, dass das Netz eine Bedrohung für sie ist vor der man sie abschirme muss ohne Bereit zu sein ihnen die Fähigkeiten zu geben sich mit der „kommenden neuen Welt“ einzulassen und sich in ihr zu behaupten wird mir traurig ums Herz.

Wenn ich im Familienleben sehe wie die Grenzen auch hier verlaufen und Leute aus der „analogen Welt“ vieles der digitalen Errungenschaften und Dynamiken ablehnen und behaupten und durchsetzen wollen anhand von Ideen die mehr und mehr Relikte anderer Zeiten sind und dabei auch nicht bereit sind Dinge im Zusammenhang zu sehen, weil es nicht deren Fasson entspricht muss ich innerlich traurig lachen aber es vorerst akzeptieren. Es ist in Ordnung und ich verstehe diese Perspektive. Doch es ist so das die Welt und auf vielen Gesellschaftlichen Ebenen gerade die Karten neu gemischt werden. Es ist wie zur Zeiten der beginnenden industriellen Revolution welche alte Werte und Normen ablöste von etwas neuem und die bisherige Standesgesellschaft neu mischte. Leute die damals in der Mittelschicht waren wie Handwerker und andere fanden sich plötzlich in neuen Gegebenheiten wieder und ja es waren die Händler und kleinen Adligen die plötzlich Industrielle wurden und die Gesellschaft und die Geschicke des Landes bestimmten.

Wandel  hat es  immer gegeben – damals wie heute

 

Heute hat man in gewisser Maßen eine ähnlich Ausgangslage. Debatten die auf Twitter entstehen bekommen ein Echo durch „klassische Medien“ für die Leute die außerhalb von Twitter sind. Man erkennt es gerade sehr gut an Donald Trump in den USA: Doch für die meisten Leute ist es ein Mysterium und sie denken das die sozialen Schranken ihrer bekannten Welt auch im Digitalen existieren. Für sie wäre es unvorstellbar das Leute gerade auf Twitter sich wenn sie gewisse Fähigkeiten und eine Art des Wissens haben sich selbstverständlich mit Fachleuten und anderen Menschen die sie sonst nie durch die sozialen Gegebenheiten in der Welt da draußen erreichen können und in der Lage sind sich auf gleicher Augenhöhe auszutauschen.

Für diese Menschen klingt es alles wie eine „Spinnerei“ weil es mit ihren kleinbürgerlichen Welten nicht zusammenpasst. Diese Menschen sind vor allem mit Leuten in Kontakt die sie über ihre persönliche Ebene kennen und man fürchtet sich vor dem Neuen. Was bei ihnen zu beobachten ist, ist der Druck den sie ausüben um andere Menschen in die ihnen bekannte und in ihren Augen bewährte Form der Konformität zu bringen. Für uns „Digital Natives“ ist es lehrreich wenn auch anstrengend mit solchen Menschen (zwangsweise) zu tun zu haben. Man kennt sie von Verwandten und Bekannten und doch wird sich die Schnittmenge die jetzt noch existiert in einigen Jahren und Jahrzehnten auflösen. Die Digitalen Gewinner werden sich mehr ihre eigene Welt in der „realen Welt“ aufbauen. Man kann es beispielsweise sehr gut im Silicon Valley erkennen, was ein eigener Mikrokosmos mit eigenen Werten und Normen ist. Man berichtet darüber wie wenn man in eine ferne exotische Welt fährt, doch wird sich ähnliches auch an anderen Orten breit machen. Berlin welches eine sehr gute Start Up Szene hat wird sicher ähnliche Mikrokosmen hervorbringen, die die bisherigen ergänzen und teils ersetzen wird. In diesem kommenden Digitalen Takt werden sich die Menschen bewegen welche über das nötige intellektuelle und soziale Kapital verfügen und sie werden sicher auch mehr und mehr die nötigen Finanziellen Mittel verfügen. Sie werden an die Seite der bisherigen Eliten treten und sie teils absorbieren.

Für diejenigen die sich aufgrund ihres Weltbildes welches oft des wie die neu erstandene Rechte als Feindbild sieht, wird dadurch kein Platz sein. Es ist ein Kampf zweier Milieus die beide doch am Ende als Verlierer dastehen lässt. Es erinnert an das 7. Jahrhundert um eine Parallele zu ziehen, als Byzanz und das persische Sassaniden Reich beide verbittert um die Vorherrschaft kämpften und dadurch so ermattet waren, das sie dem neu entstandenen Islam keine Kraft mehr entgegen bringe konnten. Die bis heute die Welt bestimmenden Konsequenzen sehen wir.

Ähnlich wird es mit der Digitalisierung und den sich langsam anbahnenden und in ihrer Konsequenz in Zukunft immer stärker werdenden Auswirkungen sein. Es bringen sich heute spielerisch und chaotisch Leute in Stellung die in Zukunft davon profitieren werden. Sie werden von den anbahnenden Verteilungskämpfen verschont bleiben.

Es muss daher eine Debatte in diesem Land stattfinden was man machen soll. Wie sind die Werte und Normen und gerade das Milieu welches dem kritisch entgegensteht das kleinbürgerliche welches sich vom Abstieg teils bedroht sieht und wenn nur in ihrer ideologischen Überlegenheit in der Fähigkeit, allen die Werte und Normen zu diktieren.

Den „digitalen Vorreitern“ wird es sicher schwer fallen die da wo sie überall entstehen wie die „Exoten und Verrückten“ wahrgenommen werden, die man wenn sie in den Medien und  sind wie die „Zootiere“ begegnet und gesellschaftlich wahrnimmt und die  aktuell anfangen müssen zu kämpfen um sich wirklich  zu behaupten. In Deutschland sind (leider) viele stolz auf ihre „digitalen Defizite„. Viele Menschen (auch wenn es nicht gedacht wird jüngere Menschen) sehen es als Auszeichnung, das man damit „besser ist“ weil man sich auf die „realen Dinge“ fokussiert. Für viele ist das Internet und die Auswirkungen des Internets nicht „real“, allen Debatten und Erkenntnisse um die Wahl von Donald Trump zum US Präsidenten zum trotz, weil man das Gefühl hat „dieses Internet“  welches von vielen  auch im Jahr 2018 immer noch ganz im Sinne der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel als „Neuland“ empfunden wird – in „der Realität des „guten (Klein-)Bürgers“ keine Auswirkungen hat. Man muss sich wenn davor schützen da es mehr eine Gefahr ist. Es wird so durch die Politik kommuniziert und man nimmt die Berichte um den Einfluss von Facebook was die meisten „nur zum lesen von Nachrichten von Freunden und Bekannten die man aus dem „RL“ kennt“. Dabei machen sie sich nicht bewusst wie sehr sie selbst dadurch in die digitalen Strukturen und Prozesse eingebunden sind. Wenn man jemanden auf digitale Themen anspricht, bekommt man oft als Antwort, „das man eh nicht auf Facebook ist“ und damit glauben viele Menschen die digitalen Umwälzungen würden ihr (Klein-)Bürgerliches Leben und die Ordnung in der sie aufgewachsen sind nicht tangieren.  Es dient aber auch, als Abgrenzungsmerkmal gegenüber den Digital-Natives , (wahrscheinlich sind wir weniger und eine kleinere Minderheit als wir selbst meinen, was der Soziologe Antonio Casilli  in dem verlinkten Beitrag sagt, erlebe ich massiv im Privatleben und sorgt für massive Konflikte. Für mich hat die immer währende Auseinandersetzung mit diesen Menschen  und ihrer gerade zu missionarischen Überzeugung ihre „Wahrheit“ mit fast schon arroganter verbaler Gewalt durchzusetzen,  zu diesem und dem Blogpost davor geführt) und man versucht diese (vermeidliche) Tugend, da man merkt sie ist wenig attraktiv mit verbaler und publizistischer Gewalt, ähnlich wie bei der Verteidigung des geozentrischen Weltbildes durchzusetzen.

Der „deutsche Michel“ fürchtet & bekämpft alles was er nicht kennt – Wandel wird als widernatürlich gesehen

 

Es ist der Deutsche vor allem Kleinbürger, der auch wenn er oder sie jung ist das Versprechen glaubt, dass wenn er oder sie angepasst sind, für sie die damalige „Heilsversprechen“ durch die deutsche (Klein-)Bürgerliche Gesellschaft erfüllt werden. So wird wenn sie den Werten und Normen folgen und das gewünschte Verhalten zeigen, ihnen soziale und finanzielle Sicherheit, auch in Zeiten der globalen Veränderungen sei es durch Globalisierung oder Digitalisierung garantiert sein. Die immer währende Gefahr des soziale Abstiegs wie sie in Deutschland gerade durch Hartz IV gegeben ist lässt sie daher fügsam und Neuerungen und Experimenten weniger aufgeschlossen sein.  Diese Überzeugungen  zeigen sich in den  der Digitalisierung „kritischen“ Aussagen der SPD und CDU wie auch der GRÜNEN und LINKEN. Sie alle haben gemein, das sie de facto die Digitalisierung nicht als Chance zu sehen die Zukunft und die Herausforderungen zu gestalten – sondern vielmehr als „undeutsche Tugend“ welche abzulehnen und einzudämmen ist. Dies kann vielfach gesehen, sei es gesetzlich wie es Heiko Maas mit seinem Hate-Speech Gesetzen letzte Legislaturperiode versucht hatte.

Damit steht er klar in der deutschen Tradition des väterlichen Obrigkeitsstaat steht und die damaligen Reaktionen am Aufstieg der PIRATEN  sehen wurden publizistisch wie sich gerade  Anett Meiritz vom SPIEGEL hervor getan hatte, als eine Gefahr für die vermeidlich progressive doch in Wahrheit restriktive (Klein-)Bürgerliche Ordnung und Denkweise gesehen. Hier zeigt sich, auch gerade dem angeblich alternativen –  doch in seinem Wesen auch dort der „Kleinbürgerlichen Spießbürger“auch in der jüngeren Generation das Denken und Handeln prägt. Der Kampf um den Wandel ist kein Generationenkonflikt (!) sondern es ist mehr ein Konflikt der personellen Präferenzen und Persönlichkeitsstrukturen quer durch alle Altersgruppen und sozialer Milieus wie er immer in Zeiten des Wandels war. Es ist ein Zeichen, dass sich die sozialen Milieus neu organisieren und Wandeln und ihre Hierarchie und die Möglichkeit über gesellschaftliche Mittel in all ihrer Formen neu ermitteln und erstreiten. Die Personen welche neugierig dabei sind neue Wege zu gehen, werden spöttisch betrachtet und ab einem gewissen Zeitpunkt versucht man sie sei es in der  bürgerlichen Kleinfamilie oder durch die Institutionen wenn man auf sie angewiesen ist auf die gewünschte sozial akzeptierte Linie zu bringen. Trotz aller angeblichen Versprechen, dass „jeder nach seiner Fasson“ sich persönlich entfalten kann ist die soziologische Literatur voll davon, das dem Individuum in seinem Streben durch gesellschaftliche Normen und Werte enge Grenzen gesetzt sind. Die Digital-Natives sind jeden Tag aufs neue dabei diese Grenzen zu überschreiten und neu zu definieren und da man merkt, dass diese inzwischen eine (vermeidliche) Sogkraft auf andere Entwickeln versucht man auf diese den Druck sei es allgemein oder in der Kleinfamilie auf die gewünschte Linie zu bringen.

Der Wunsch nach Sicherheit und Stabilität lässt niemanden mehr atmen – Er sorgt für eine Welt der Unfreiheit in Denken und Leben

Dies ist nur natürlich was man auch daran ablesen kann, dass in der jüngeren Generation der Trend hin zur Ehe wieder stärker wird, da sie für die Personen die Hoffnung verbindet durch das Adaptieren traditioneller Lebensformen und Werte so das (vermeidliche) Versprechen Stabilität in unsicheren Zeiten, welche durch die weiter voranschreitende Globalisierung, sozialen Umbau und der sich immer allgegenwärtigen Digitalisierung welche beginnt langsam ihre Auswirkungen anzudeuten, schützen soll- Dieses (vermeidliche) Gefühl durch die Wahl in Leben und Denken nach „traditionellen Werten“ wird daher mit allen Mitteln auch geistig verteidigt. Vertreter andrer Ideen und Lebensweisen werden als Gefahr gesehen, wie man auch an Untersuchungen sehen kann, das man in Deutschland gesellschaftlich zwischen den Milieus intoleranter wird und andere Lebensformen ablehnt. Das „Erblühen der AfD“ ist da nur ein radikales „klassisches Beispiel“ dieser Entwicklung man findet sie aber in anderen Facetten gerade auf die Digitalisierung gemünzt bei den GRÜNEN wieder. Auch die LINKE versucht mit der Abgrenzung zur Mehrheitsgesellschaft und dem kultivieren (vermeidlicher) Sozialromantik weniger den Wandel zu gestalten sondern ihn mehr einzudämmen. Allgemein sieht man in der deutschen Politik quer durch alle Parteien einen Trend zur Abwehr des Wandels.

Die FDP  versucht da eine liberale Ausnahme zu bilden, konzentriert sich dabei aber vor allem auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten und Chancen, während einzig die PIRATEN von Anfang an bereit waren und sind die Veränderungen in ihrer Gesamtheit politisch und gesellschaftlich zu begegnen. Gerade deswegen wird den PIRATEN auch von Seiten junger Menschen entgegen der allgemeinen Vorstellung mit fast schon Hass und Feindseligkeit begegnet, sieht man sie doch als Gehilfen eines Wandels an, der die kleinbürgerliche Sicherheit bedroht nach der man sich sehnt und welche die meisten in ihrem Elternhaus kennengelernt haben. Aus den gleichen Motiven wird oft von den gleichen Leuten die Ideen und Forderungen des Feminismus trotz Lippenbekenntnisse abgelehnt oder man hält sich an den Irrglauben, dass man als junge Frau heute keinen Feminismus mehr braucht. Das Beispiel der Jungen Alternative für Deutschland die eine Kampagne starteten wieso man als junge Frau keinen Feminismus mehr braucht und welches für das linke und liberale Spektrum ein (vermeidliches) Paradebeispiel für die Vertreter der jungen Generation ist, welche den Wandel ablehnt aufzeigt. Ironischerweise lehnen diese Gruppen einen Wandel welcher ihrer eigene Komfortzone betrifft, wie es der digitale Wandel tut diesen ebenso energisch ab wie die rechtskonservative bis rechtsextreme Junge Alternative. Beide Seiten verkennen in ihrem mit unterschiedlichen Anstrich festhalten an der traditionellen (Klein-)Bürgerlichen Welt und ihrem Heilsversprechen, den Druck nach Anpassung in Leben und Denken.

Natürlich sobald man gezwungen ist, aus der (Klein-)Bürgerlichen Idylle wieder aussteigen, ist man vor allem als Frau dann massiv mit den Schattenseiten der (Klein-)Bürgerlichen Welt konfrontiert. Jedoch hofft jede/r das es einen selbst nicht treffen wird. Genau diese Angst vor dem Verlust der (Klein-)Bürgerlichen Idylle lässt das Individuum aggressiv gerade im persönlichen und familiären Umfeld agieren, weil man hier die Bedrohung durch den Wandel am schmerzhaftesten wahrnimmt. Abweichler die man „schätzt“ und „kennt“ werden hier als Verirrte gesehen, die man auf einem ketzerischen Irrweg zum versprochenen Seelenheil wahrnimmt und wo man Inquisitor und weltlicher Richter in Personalunion zu sein hat.

In einem extremen Beispiel kann man es im Umgang in sozialen und psychischen Einrichtungen sehen, wo man den „vermeidlich Abgehängten und Ausgesetzten der Gesellschaft“ die eigene Beurteilung wie diese mit dem Wandel umzugehen verwehrt. Ganz im Sinne des (Klein-)Bürgers sieht man für die Bewohner dieses „speziellen Milieus“ sich in der Verantwortung die Leute vor Konsequenzen und „einer Welt“ zu schützen von welcher man in seiner in den in den Sozial- und Pflegeeinrichtungen von Seiten des Personals annimmt diese wie man als (Klein-)Bürger selbst überfordert ist. Die Möglichkeit die das Internet gerade in seiner „Geburts-DNA“ als (vermeidliches oder reales) Heilsversprechen hat allen Menschen egal welcher Herkunft und sozialer Schicht und Milieu Chancen und Möglichkeiten zu geben, wird dort ganz im Sinne des (Klein-)Bürgers als „fauler Zauber“ begriffen.

 

Digital Natives – Unser bisheriges Verhalten schwächt uns, wir müssen aus den Fehlern der Anderen und aus unseren eigenen lernen

Wir Digital Natives müssen uns klar über die sozialen Grenzen und Milieus hinaus stärker vernetzen und aufbauen um die Vorherrschaft in der Gesellschaft eines Tages einfordern zu können. Es wird ein weiter Weg sein aber am Ende wird es an ihnen und ihren Ideen und neu entwickelten Werten liegen dieses Land nach vorne zu bringen, damit das bestehende sich entwickeln kann um nicht im Strudel des Wandels doch unterzugehen. Die Gefahren entwickeln sich und die aktuelle Reaktion in Politik und Gesellschaft erinnert an die Schlafwandler die in den ersten Weltkrieg gingen um am Ende ihre Welt damit beerdigten.

Ebenso sollten wir  Digital Natives zusammen arbeiten und aufhören das jeder für sich kleine Projekte macht die gut gemeint sind, uns aber zersplittern. Ebenso sollten wir den Fehler den linken Gruppierungen des 20. Jahrhunderts vermeiden, uns gegenseitig weil man nicht 100% die gleichen Ideen und Meinungen hat zu teilen zu bekämpfen. Sonst können wir den anstehenden Wandel und die Herausforderungen national und international nicht gestalten. Am Ende wird sonst die kleinbürgerliche Welt im alles gleich machenden Nationalismus und Sozialismus versuchen alles mit Gewalt zu bewahren, was sich nicht mehr bewahren lässt. Diese Situation kennen wir aus dem 20. Jahrhundert wo die Realität mit Gewalt der (vermeidlichen) Idee angepasst werden soll. Die Kleinbürger die um ihre Sicherheit und Macht fürchten sammeln sich deswegen ja nicht umsonst in den Parteien welche den Wandel verhindern wollen sei es AfD, LINKE oder GRÜNE.

Der Kleinbürger und seine Strukturen haben uns Digital-Natives vom Anfang an den Fehdehandschuh hingeworfen. Ihre ersten Schläge konnte man in den Flügelkämpfen und Agieren bei den deutschen PIRATEN sehen und sie setzen es auf allen Ebenen fort. Es wird Zeit das wir wie man an dem typischen Beispiel bei Netzpolitik.org zur Bundestagswahl sehen konnte  nicht machen  und uns sektenhaft gegenseitig bekämpfen, sondern dass wir stattdessen trotz aller Unterschiede im Detail, zusammen arbeiten. Alleine werden sie uns besiegen und still kriegen und ohne Kurs in den Malstrom der digitalen Veränderungen untergehen und aus Trotz uns mitreißen wollen.

Wir Digital-Natives müssen daher wach werden, wir müssen aufhören nebeneinander und getrennt kämpfen. Wir müssen laut werden und auch bereit sein die gesellschaftliche Führungsrolle von den Kleinbürgern anzugreifen – sie herausfordern damit nicht am Ende alles in einer historischen Katastrophe endet. Der Kleinbürger und seine alte Welt muss zwar nicht auf den „Müllhaufen der Geschichte“ doch wir sollten ihn von seinem Platz auf der historischen Bühne hinausbegleiten.

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