Nützt der Piratenpartei ein Delegiertensystem?

Ein Beitrag zur immer wiederkehrenden Debatte ob man ein Deligiertensystem braucht.

Fulleren's Blog

Ein Alleinstellungsmerkmal der Piratenpartei ist, das jedes Mitglied zu Landesparteitagen und Bundesparteitagen fahren kann und dort mitentscheiden darf. Bei Bundesparteitagen hat sich dabei das Problem ergeben, dass ein Antragsstau aufgelaufen ist. In der Regel wurden zu einem Bundesparteitag ca. 200 neue Anträge eingereicht aber nur ca. 50-80 behandelt. Der Antragsstau war zwischenzeitlich über 600 Anträge in der Warteschlange. Aktive die die Anträge vorbereiten, die dann jahrelang nicht abgestimmt werden, wenden sich natürlich frustriert von der Partei ab.
Da die Antragsreihenfolge nicht feststeht und man sich nicht auf alle 600 Anträge vorbereiten kann, hat der Antragsstau zur folge, das viele Anträge abgestimmt werden, die nur wenige gelesen haben. Da jeder versucht seinen Antrag irgendwie behandelt zu bekommen, wird stundenlang über die Tagesordnung diskutiert, so geht viel Zeit verloren.
Auf Landesebene z.B. in NRW existiert das Problem Antragsstau nicht.
Die Teilnehmerzahlen auf Landesparteitagen und Bundesparteitagen sind nach einem Hoch in 2012/2013 rückläufig…

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