Soziales: Wie kann man die Zukunft gestalten, wenn man doch schweigt?

Für uns jüngere Leute sollte sicher sich die Frage stellen, wie kann man gegenüber der Macht der „Baby-Boomers“ unsere gesellschaftliche und politische Zukunft gestalten?

 

Deren Werte und Normen sind das neue Maß aller Dinge und sie haben bedingt durch ihr Alter und ihren Einfluss das Leitmotiv in Medien, Politik und Gesellschaft. Ihre Ideen und Forderungen und ihr Verhalten im Netz zusammen mit deren Ängste und Sorgen, sind was welches den gesellschaftlichen Ton und die Debatten bestimmt. Nicht umsonst ist das politische Projekt ihrer Zeit die GRÜNEN immer noch für viele in Medien und Politik, trotz deren Widersprüche und enttäuschten politischen Ideen, was aus dem typischen Verhalten dieser Generation entspringt, ein medial und politisch gern gesehener Gast.

 

Diese Generation und ihr Handeln nimmt quasi allen die nach ihnen kommen die Luft und den Raum zum Atmen und Kreativen gestalten der eignen Zukunft. Neue progressive Projekte der anderen jüngeren Generationen werden erst gefeiert, doch wenn man dann sieht wie anders und teils gegen den von den Baby-Boomers“ bestimmten Mainstream geht, desto mehr werden sie mit allen ihnen zu Verfügung stehenden Mitteln verschwiegen und bekämpft. Gleichzeitig wirft man den jüngeren Generationen vor, dass sie „satt“, „faul“ und „hedonistisch“ sind. – Ein typisches Mantra welches jede neue Generation über sich ergehen lassen muss.

 

Was kann man machen um als junger Mensch seine Zukunft zu gestalten? – Die Frage ist wie weit man aktiv sein kann, in einer Welt wo man für eine unsichere Zukunft auf dem Arbeitsmarkt das Maximum an Kreativität und Einsatz und die optimierte Selbstausbeutung mitbringen soll. Daneben soll man Bitteschön auch noch eine Familie gründen und ihnen Werte vermitteln welche die Baby-Boomers als gesellschaftliche Maxime vorgeben. Dabei sind diese Werte und Fähigkeiten welche sie einem „an die Hand geben wollen“, nicht diejenigen welche wir in der Zukunft in einer Digitalisierten Welt brauchen werden, wenn man Dr. Steffi Burkhart glauben mag.

Die gesellschaftlichen Spannungen welche durch die Digitalisierung und die Fähigkeiten die man brauchen wird, werden am Ende zu neuen Herausforderungen und Debatten kommen. Dabei scheint man von Seiten der Baby-Boomers und der Politik ganz im Sinne von Helmut Kohl die Sache lieber „aussitzen wollen.“ Gesellschaftlich sieht man an der Debatte von Fake-News, Netz-DG und andere Beispiele dass man den Staat als Bollwerk gegen den durch die Digitalsierung hervorgerufenen gesellschaftlichen Wandel nutzen will. Man geht aber auch eine gesellschaftlichen Debatte wie man die Zukunft darüber gestalten will aus dem Weg. Man sieht vieles als Science-Fiction und denkt dass „Smart-Häuser“ und anderes nur eine Technikaffine Minderheit betreffen wird, dabei zeigt doch gerade die Geschichte des Smartphones, dass es eben doch viele Menschen am Ende mit den Herausforderungen auch gerade in ihrem Zuhause betreffen wird. In Sachen Automobilen sieht man auch schon einen Anfang dieser Herausforderungen, doch wie wir als Gesellschaft damit umgehen wollen wird nicht geführt.

Die Baby-Boomers und ihre Macht in Medien und Gesellschaft versuchen gerade auch jüngeren Menschen zu vermitteln, dass sie nicht sich wirklich mit solchen Themen und Fragen beschäftigen sollen um so nicht ihre eigene mangelnde Beschäftigung mit dem Thema kritisch zu hinterfragen. Wenn die jüngeren Generationen sich mit diesen Themen beschäftigen wird es gerade ihnen Möglichkeiten geben gesellschaftlichen Druck auszuüben und den Wandel welcher durch die neue Industrielle Revolution in Gestalt der Digitalisierung zu begleiten und zu gestalten. Es ist gerade unsere eigene Zukunft als Generation X und Millenial die wir selbst ohne Betreuung durch die Babyboomers in die Hand nehmen müssen und deren Versagen der Philosoph Michael Hampe harsch kritisiert.

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