Soziales: Wieso Bree Olson’s Schicksal einen PIRATEN nicht kalt lassen sollte

Bree Olson ein ehemaliger Pornostar bereut laut einem  Bericht im STERN ihr Leben. Sie wird nachdem sie sich von dem Pornogeschäft zurückgezogen hat massiv von fremden Leuten auf der Straße angegriffen und bekommt aufgrund ihrer Vergangenheit keinen Job. Sie hat diese Probleme die bei ihr zu Depressionen führten nun bekannt gemacht. Sie rät heute jungen Frauen aufgrund des Verhaltens der Gesellschaft davon ab eine Karriere in der Pornobranche einzuschlagen. Gleichzeitig gibt es Berichte wie viele „Selfmade-Pornos“ und Seiten wie VICE berichten in Artikeln  über das Phänomen und stellen dabei noch die passenden Bilder ins Internet. VICE meldet in dem Bericht, dass es sehr leicht ist wenn Amateure ihre Filme ins Netz stellen wo sie dann jeder sehen kann. Bree Olsons Schicksal zeigt wie sehr dies einem später im Leben behindern kann.

Ein Skandal ist jedoch wie mit Bree Olson und sicher noch mehr Ex-Pornostars die nun nicht mehr in der Branche aktiv sein wollen und sonst auch nicht ein Objekt für die Medien sein wollen und einfach ein normales Leben fernab der Kameras führen wollen, schwer haben werden. Bree hat Depressionen bekommen wegen eines Jobs, wo sicher viele der Leute die sie auf der Straße ansprechen sicher Konsumenten ihrer Filme sind, weil wieso sollten sie sonst erkennen? Dieses Bigotte setzt sich nicht nur in den USA wo sie gerade zum Sieg von Donald Trump geführt hatte, und der Frauen gegenüber ein Zeichen setzte dass sie Objekte der männlichen Lust zu sein haben und wie man an Brees Schicksal sehen kann, es diese Männer empört wenn Frauen selbst über ihre Sexualität bestimmen und selbstbewusst ihre Sexualität zur Schau stellen. Auch ist es makaber und verlogen, wenn man bedenkt dass einem angeblich der Weg zum Pornodrehen so leicht gemacht wird, auch teils von den Medien gehypt wird und man am Ende sich den Hass der Gesellschaft zuzieht. Es ist verlogen, wenn man bedenkt dass man es heimlich konsumiert und die Personen welche die Ware Porno herstellen dann so herabgewürdigt werden. Alleine wenn man bedenkt, wie wenig Männer sich trauen würden den Pornostar sei sie nun aktiv oder nicht, wobei dies sicher für beide Geschlechter gilt „zu daten“ – man begehrt die Person aber will sich mit ihr nicht in der Öffentlichkeit zeigen lassen. Man bestarrt diese Personen wie in einem Zoo, als exotische Persönlichkeit die man insgeheim ablehnt, weil sie gegen irgendwelche altertümlichen Moralvorstellungen verstößt die man der Politik beim Zwischenmenschlichen Verhalten akzeptiert. So hat man Bill Clintons Affären akzeptiert und es schadete ihm nicht, wohl dennoch versuchte man es nun seiner Ehefrau Hillary Clinton beim jetzigen Wahlkampf mit sexistischen Kommentaren anzuhängen und ihr so politisch zu schaden.

Man zeigt so, wie verlogen unsere Gesellschaft im Westen trotz all der angeblichen Freiheit noch ist und wie gerade der Konservative Mainstream wenn er seine Renaissance fortsetzen sollte unser aller Freiheit bedrohen wird.

Es gilt daher als Kämpfer für Liberale Werte sich genau auch die Extremsituationen anzusehen und genau zu schauen, wie man von ihnen lernen kann. Bree Olsons Beispiel zeigt sehr gut was in den USA aber auch in Deutschland falsch läuft und wie diese Verlogenheit wenn die Digitalisierung mehr Einzug hält sicher lauter daherkommt. Daher müssen wir PIRATEN uns auch auf solche und ähnliche Debatten vorbereiten. Dem Hass entgegenzustellen können wir nicht Konzernen wie Facebook und Parteien wie SPD und CDU überlassen. Gerade wir PIRATEN als Vertreter des neuen Wandels müssen uns auch diesen Debatten stellen und wir machen es schon, das wichtigste ist gerade solche Extrembeispiele helfen uns Aufzurütteln und dem Gegner seine Verlogenheit zu unseren Universalen Werten aufzuzeigen. Wir müssen sie da Treffen, wo sie hoffen dass niemand es bemerkt. Das Schicksal von Bree Olson zeigt klar was in dieser Gesellschaft falsch läuft und wir PIRATEN sollten uns bei diesem und ähnlichen Fällen auf ihre Seite stellen und der Gesellschaft den Spiegel in ihre Fratze zeigen.

 

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