Soziales: Wider dem Gedächtnis eines Goldfisches – Wir müssen selbst handeln!


Wenn man bedenkt wie die internationale Presse im Gegensatz zur deutschen über die Wahl in Island berichtet, so kann man sich wundern. Natürlich scheint es für einen Leser der deutschen Presselandschaft schon verwunderlich zu sein, wieso die PIRATEN in Island einen so großen Rückhalt bekommen haben. Die PIRATEN kann sich mancher in Deutschland wundern und dies tut ebenfalls mancher der Journalisten, hatte man doch nicht wirklich auf dem Radar gehabt. Wieso haben die PIRATEN in Island einen so großen Rückhalt mag sich mancher fragen. Dabei ist es doch so wie die Schweizer Zeitung „Tagesanzeiger“ kommentierte, dass die Isländischen Wähler das „Gedächtnis eines Goldfisches haben“. 

Die konservativen Parteien welche Island in eine große Krise geführt haben sind immer noch sehr stark und der klare Neuanfang mit welchem die PIRATEN auf der Insel geworben haben, scheint (schlimmstenfalls) vertagt zu sein. Dabei hoffen doch auch viele in Europa und im Westen, dass aus Island eine neue Antwort auf die Krise haben die alle betrifft. Weg von dem kurzen Leben im Partyrausch und das die junge Generation endlich ihre Schritte auf der politischen Bühne macht. Man merkt bei vielen, dass sie merken dass der Status Quo keine Antworten bringt und man in Europa wie den USA eine Antwort auf den Rechtsruck und die Stärke des „neuen Faschismus“ braucht. Man hofft nun, dass die PIRATEN welche man noch vor einigen Jahren belächelt und bekämpft hatte nun die Antwort geben. Wie ich in einigen Beiträgen in diesem Blog schrieb scheint es so, dass mehr als einer denkt wenn es einen Wandel geben muss dann braucht man die Stärke und Kreativität der PIRATEN. Dabei ist die Frage für Deutschland wie weit ist man bereit zu gehen? – Die Bundesregierung wie auch die GRÜNEN versuchen nun die digitale Frage zu beantworten doch sind sie kaum glaubwürdig da sie sich lange davor gedrückt haben und man ihnen den Wechsel zur „digitalen Freundlichkeit“ schwer glauben mag. Auch ist die Frage wo sie die Leute herbekommen wollen, die sich lange mit diesen Fragen beschäftigt haben und die eine gewisse Kompetenz auf diesem Gebiet beweisen können.

Bei den Wahlen in Island hofft(e) man dass dieses kleine Volk nun die Antworten liefern wird, welche alle im Westen so sehr brauchen. Eine liberale Idee welche den Menschen wieder in den Mittelpunkt setzt und der sich dieser neue Zeit die gerade durch die Digitalisierung anbricht freudig entgegen schreitet und sie annimmt statt sie zu bekämpfen. Man kann die Digitalisierung nicht einigen Konzernen überlassen wie es gerne die EU will und sich auch davor fürchtet. Man kann nicht hoffen das Google die sozialen und politischen Fragen welche nun aufkommen für einen Beantwortet. Man hatte es lange gehofft weil es so bequem war und man sich nicht mit Sachen beschäftigen wollte die einen überfordern und vor denen man Angst hat. Diese Angst ließ Google erst so groß werden, weil der Konzern aus Kalifornien so neue Produkte entwickeln konnte und ebenso wie Facebook die Regeln der „neuen Zeit“ bestimmen konnte. Wenn die Politik nun davor warnt, so duckt sie sich weg und hat immer noch keine Antwort auf die Fragen der neuen Zeit. Wie auch die anderen Parteien SPD, CDU aber auch die GRÜNEN und die LINKE von der AfD ganz zu schweigen, können bei diesen neuen Ideen und Fragen eine Antwort geben. Wir sind in einer Krise und bisher gibt es kaum Antworten die diese Fragen lösen können. Was wir heute je denn mehr brauchen und was der Kern der Demokratie ist, dass die Bevölkerung aus ihrem Schlaf erwacht und sich diesen Fragen stellt. Das man das Internet nicht nur als Plattform nutzt um seinen Hass gegen Fremde zu äußern, sondern kreativ um Lösungen bemüht ist die nicht aus den 1950iger und 1940iger Jahren stammen. Man kann nicht mehr in die Vergangenheit zurück gehen und doch wünschen es sich viele alte Menschen. Als Junge sollten wir wieder Mut in unsere eigene Kräfte haben und bereit sein die Fragen von heute und morgen zu diskutieren. Dabei sollten wir uns auch umschauen und Fragen wo man gleichgesinnte findet. Auch wenn man oft den Parteien überdrüssig ist so ist doch unser politisches System so, dass man sie braucht und man kann keine Regierung und Politik ohne Parteien haben. Man muss mit dem arbeiten was man hat und nicht beleidigt sein und so die eigene Feigheit verstecken, wenn man hofft das alles sich so anpasst wie man es gerne hätte um sich dann bereit zu erklären am Wandel mitzuarbeiten. Diesen 1968iger Gedanke muss man im 21. Jahrhundert vergessen. Wir sollten den Narzissmus hinter uns lassen, weil um die deutsche Band WIZO zu zitieren, man ist „nicht Mittelpunkt des Universums“. Offen für Neues sein und Streitbar für seine Überzeugungen zu sein ist wichtig. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass menschliches Zusammenleben immer auch Kompromiss ist und man nicht die Maxime bekommen kann. Wenn wir dies uns vor Augen führen und den eigenen Egoismus den wir von der älteren Generation vermittelt bekommen haben hinter uns lassen, können wir etwas verändern.

Wir könne nicht hoffen das andere für uns junge Menschen die Fragen beantworten die wir uns stellen und alles so einrichten, dass wir in Ruhe leben können. Wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Dabei sollte man schauen wo man am besten Gleichgesinnte für den Langen Weg der Veränderung findet und mit ihnen zusammen diesen Wandel beginnen. Für mich sind es die PIRATEN aber dies muss jeder für sich selbst finden.

 

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