Politik: Piraten als Chance für eine bessere Zukunft

So nach einer längeren Blogpause dachte ich mal, dass ich wieder mal etwas schreibe. War beim Bundesparteitag der Piraten in Würzburg gewesen. Es war zwar nicht so voll wie auf meinem ersten Bundesparteitag in Halle, aber es war sehr angenehm. Es war wenig Streit zu sehen, es wurde inhaltlich diskutiert und bei zwei Anträgen, einmal dem zu Israel und dann am Ende ganz am Schluss zu der Neuordnung der Finanzen gab es Kontroversen aber es haben sich am Ende die besseren Argumente durchgesetzt. Ich meine ich kann verstehen, dass der Israel Antrag bei manchen wieder die Frage auflöste wieso wir da wieder drüber abstimmen müssten, aber er war wichtig als Signal da manche uns schon wieder in die Antisemitische Ecke stellen wollten und gewisse Versuchsballons in einigen Texten wieder aufgetaucht waren. Daher war dieser Antrag als Signal gut um solche Debatten im Keim den Boden zu entziehen. Wir werden wieder mehr und mehr vom politischen Gegner beobachtet und daher brauchen wir einerseits Geschlossenheit dürfen dabei die Pluralität nicht aufgeben. Die Piraten sind die Partei welche heute für gesellschaftliche Wandel steht und wo es neue Hoffnung für ein Update dieser Gesellschaft gibt. Dabei werden wir von denen welche bisher mit dem Status Quo gut gefahren sind und den Digitalen Wandel als Gefahr für ihre Art der Politik und der Ökonomie sehen natürlich misstrauisch beäugt und mitunter auch bekämpft.
Ich denke, dass es nicht gut ist wie es manche erfahrene Streiter nun machen immer noch im Muster der Flügelkämpfe die Politik rundherum zu analysieren. Ich denke von diesem Parteitag geht ein Aufbruch aus, auch wenn ich Befürchtungen bei einigen Gesprächen hörte, dass dieser BUVO die Partei zu sehr zentralisieren und gleichschalten würde. Dies ist natürlich Unsinn. In einer Partei gehört es aber dazu, dass man sich über Gewisse Grundsätze einig ist sonst braucht man das mit der Partei nicht. Gerade da viele in der Vergangenheit nicht sich darüber einig waren und eine Minderheit versucht hat die Partei zu übernehmen kam es ja zu den Streitigkeiten die es in der Vergangenheit hab. Einige Exoten hatten ja auch versucht zu Kandidieren aber na ja, ich denke es war ein gutes Zeichen dass wir mit Sekor einen gewählt haben der sich nicht neu Einarbeiten muss und der BUVO an sich auch der alte blieb. Ich denke dass wir als Partei kritisch aber auch freundlich mit denen umgehen sollten, welche die Partei repräsentieren und konstruktiv mit ihnen diskutieren wie wir den Weg in die Zukunft als Partei gehen sollten. Dabei müssen wir lernen wie man Diskussionen im Vorfeld schon führt und eine große Menge der Partei sich an den Diskussionen beteiligt. Mir ist da der NRW LPT in Gelsenkirchen noch in Erinnerung wo Foti schon lange vorher den Antrag stellte und er auch mit Argumenten der Pro Seite in der Flaschenpost veröffentlicht wurde aber so wie es mir vorkam waren viele am LPT überrascht und man musste ganz von vorne diskutieren. Ich denke wir brauchen sei es über Tools aber auch über den Weg des realen Treffens wieder mehr Plattformen wo wir politisch streiten können ohne dass man nur einen Auszug der Diskussion auf Twitter verfolgt und dann nicht gerade weiß was gerade los ist. Das BEO ist sicher eine gute Idee, doch muss man schauen wie wir als Partei es auch nutzen werden und wie weit viele daran mitmachen. Wir PIRATEN sollten gerade diese typisch deutsche Mentalität ablegen, dass wir nichts im Vorfeld machen dann aber über die Entscheidungen die unsere Partei trifft meckern. Sind wir nicht angetreten, dass wir es doch anders machen wollen? Ich denke diese Partei hat eine große Zukunft vor sich und wir sollten mit Spaß und Stolz die Piratenfahne vor uns tragen und dem Gegner zeigen, dass es nicht mehr so weiter geht. Wir sollten bunt, kreativ und konstruktiv Laut sein wenn wir zeigen, dass diese Gesellschaft ein Update braucht und die GroKo unsere Zukunft verspielt und eine neue soziale Kälte welche sich auch in der gesellschaftlichen Freiheit auswirkt in diesem Land mehr und mehr Fuß gewinnt. Doch zeigt gerade der Protest von vielen dass wir diese CDU/CSU Welt nicht wollen und wenn die SPD ihren Mitgliedern denk und Aktionsverbote auferlegen will sollten wir mit den SPD Mitgliedern reden und sie stärken dass sie der Diktatur der Parteieliten in den Arm fallen oder wenn sie sich angewidert von der ehemals so stolzen Sozialdemokratie abwenden, dass wir ihnen eine neue politische Heimat bieten.
Deutschland und Europa braucht eine starke Piratenbewegung und wir sollten alles daran setzen, dass sie uns nicht mehr ignorieren können.

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