Soziales: Wieso PEDIGA falsch liegt und die PIRATEN die Antwort haben

Entwicklungsminister Müller von der CSU ist für einen sachlichen Umgang mit PEDIGA. Die Sorgen und Ängste der Menschen müssen ernst genommen werden, so Müller. Dabei verkennt Müller, dass hier nicht die breite Masse auf die Straßen geht um endlich wieder gegen Ausländer zu hetzen, sondern Leute die schon immer so denken und welche politisch bekämpft werden müssen. Die CSU fordert gleichzeitig, wie man einem Bericht der Tagesschau entnehmen kann, dass man Änderungen am Asylrecht machen sollte. Dabei sind vor allem Verschärfungen im Gespräch, was sicher Wasser auf den Mühlen der PEDIGA ist. So sehen diese der AfD und anderen rechten Parteien wie der NPD nahestehenden Leute, dass ihr Protest entgegen der Beteuerungen der Bundeskanzlerin in ihrer Neujahrsansprache sehr wohl Gehör finden und anscheinend von der Politik als „richtig“ eingestuft werden. Dies wird nur jetzt die Leute in Deutschland stärken welche bisher rechts gedacht haben und die Stärkung des rechten Randes wird der CSU nicht mehr helfen, da sich rechts neben der CSU mit der AfD eine Partei etabliert hat, welche als „seriös genug“ gilt, damit man sie offen im Gegensatz zur NPD wählen kann.
PEDIGA zeigt, dass der Kampf gegen Rechts auf vielen Ebenen angegangen werden muss und dass es vom Staat Förderung für Initiativen geben muss, die sich gegen Rechts engagieren. Gerade bei der AfD finden sich viele Rechte, welche so hoffen ein breiteres Publikum bekommen zu können. Die Medien sparen die AfD in ihrer Berichtserstattung weitgehend aus, gerade weil sie so hoffen dies Problem würde irgendwie von selbst Verschwinden. Dabei sind Sympathisanten der AfD vor allem im Internet zuhause, wo sie sich selbst ihr Weltbild zusammenbauen und egal, was die Führung der AfD versucht zu verhindern, die Gefahr der Radikalität ist damit gegeben, da so eine Diffuse Gemengelage und eine Selbstbestätigung der eigenen Meinung im Netz gegeben ist.
Wir ernten jetzt, was Merkel gesät hat. Anstatt offen mit der Situation der Flüchtlingen umzugehen und aufzuklären wieso wir ihnen helfen müssen, werden hier verschiedene Gruppen gegeneinander ausgespielt um so, den sozialen Druck zu mindern. Das gleiche Phänomen haben wir mit den Leuten die Hartz IV beziehen, die in weiten Kreisen der Bevölkerung als „Schmarotzer“ und „zu faul zum arbeiten“ gesehen werden. Es muss ein gerechter Umbau der Sozialleistungen durchgeführt werden und die PIRATEN sind die einzigen welche mit dem BGE ein modernes und Richtungsweisendes Konzept haben. Gerade neue Formen der Arbeit welche nicht nur in der Selbstausbeutung des Arbeitnehmers sind, müssen gefunden werden. Steigen doch die Raten von Burnout und Depression massiv in dieser Gesellschaft an, können viele dem Leistungsdruck doch nicht mehr Stand halten. Die Gefahr, dass man Hartz IV beziehen muss und die drohenden Schikanen, die einem dann drohen lassen viele sich weiter in der „Tretmühle Job“, weiter abstrampeln egal was die Gesundheitlichen Konsequenzen sind.
Die die in Hartz IV sind, werden nicht gefördert. Dabei war es Ziel der Reformen den Leuten zu helfen. Es wird nur gefordert und nicht gefördert. Wir PIRATEN haben die Ideen, wie man diese Gesellschaft wieder flott machen kann. Doch wir dürfen unsere Ideen nicht nur ins Internet stellen, wo man immer noch eine Minderheit erreicht sondern müssen raus auf die Straße und in die Medien um unsere Ideen einer breiten Masse bekannt zu machen, um dann auch gewählt zu werden.

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