Soziales: Warum wir Männer die Emanzipation und den Feminismus unterstützen müssen!

Ich verzweifele an dieser Gesellschaft. Sie schlägt einen Kurs ein und führt Debatten, die ich kritisch sehe. Sie kommt zu Schlüssen, die mich mehr und mehr der Überzeugung bringen, dass wir auf einem falschen Kurs sind. Die CDU/SPD versucht Deutschland als Wirtschaftsmacht in Europa und dominierenden Faktor in Europa zu etablieren. Die Sparpolitik Deutschlands und das Fixieren auf einen Ausgeglichenen Haushalt, lässt wichtige Investitionen in die Infrastruktur – wie auch den digitalen Ausbau unseres Landes mehr und mehr ins Hintertreffen geraten. Alles wird damit begleitet, dass viele Medien lobend den Kurs von Angela Merkel beschreiben, während unser Bundespräsident und die Verteidigungsministerin Deutschland fit für militärische Aktionen außerhalb von Europa machen wollen. Dieses Land ist ein Tollhaus!

Ich engagiere mich politisch und schreibe in der Flaschenpost, weil ich etwas ändern will. Ich habe wieder den Hunger nach Veränderung und die Sehnsucht, dass wir unsere Zukunft aktiv mitgestalten können. Dabei engagiere ich mich in der Partei, welche meiner Meinung nach die besten Konzepte für die Zukunft hat. Die PIRATEN sind unsere Chance, etwas in diesem Land zum Guten zu wenden. Dabei muss die Partei, wie auch ich eine Menge lernen. Wir müssen lernen, wie Politik im Realen Funktioniert und die politischen Mechanismen analysieren und für uns gewinnbringend einsetzen. Diese Partei hat eine gute Zukunft vor sich, wenn sie jetzt in der Gegenwart die richtigen Schlüsse zieht. Wir haben ein großes Potential von Wählern vor uns und wir müssen schauen, dass wir mit unseren Botschaften und unserer Art wie wir Politik gestalten wollen, diese Leute für uns gewinnen können. Wut ist das Geheimnis meiner Kraft und die Wut auf den Status Quo lässt, mich politisch engagieren. Wenn ich sehe, wie man sozial Schwächeren den Gestaltungswillen die Zukunft in diesem Land absprechen will und dabei versucht alle welche anders sind und denken, mit subtilen Druck „auf Linie“ zu bringen, bin ich um den Pluralismus in dieser Gesellschaft beunruhigt. Wenn Frauen den Druck bekommen, dass sie nicht für bessere Positionen geeignet sind und Männern nicht ermöglicht wird, als gleichberechtigter Partner mit einer Frau sein Leben und seine Karriere zu gestalten zu können, wird mir Bange ums Herz. In der ZEIT war ein Artikel, darüber dass die Quote für Frauen viele Möglichkeiten einschränkt und im Gestaltungsrahmen die Frauen bevorzugt, welche wie Männer das Spiel und Macht und Status im Etablierten Sinne mitspielen. Wenn die AfD vor einer „Verweiblichung“ der Gesellschaft warnt, sind ihr viele Leute zugeneigt. Die Politik und Gesellschaft hat in den letzten Jahren, den Anspruch gehabt, dass Frauen alles theoretisch schaffen könn(t)en, während sind in Wirklichkeit alleine auf sich gestellt sind. Erfolgreichen Frauen wird gesagt, dass sie noch erfolgreichere Männer heiraten sollen, damit sind sie wenn die Kinder kommen kalt gestellt. Konzerne wie Google und Apple versuchen mit „Social Freezing“, dem Einfrieren von Eizellen damit Frauen erst einmal ihren Kinderwunsch zugunsten der Karriere zurückstellen, die Frauen in ihrer Lebensplanung so in die Dienste des Arbeitsgebers zu versklaven. Natürlich ist im Moment alles freiwillig doch subtiler Druck, lässt Frauen die in einer solchen Situation sind, keine wirkliche Wahlfreiheit. So wird das herrschende System stabilisiert. Gleichzeitig wird Männern ein Bild vorgelegt, dass sie sich im Rahmen dieses Systems anstrengen sollen, wenn sie das „Recht haben soll(t)en“, mit jemand attraktiven und erfolgreichen eine Beziehung eingehen zu können. Gerade junge Männer, welche in Problematiken stecken, wird gesagt dass sie nicht das Recht oder subtil gesagt nicht in der Lage sind eine erfolgreiche Beziehung führen zu können. So soll der Druck der Gesellschaft ausgeübt werden, dass diese Männer dem Weg und den Werten der Gesellschaft Karriere und in den Augen der Gesellschaft „,männlich“ zu sein, nicht in Frage stellen. So kann sich nichts ändern!

Natürlich ist die Wirklichkeit ungemein komplizierter doch gerade Männer, welche sich in einer Krise befinden können so auf Linie gebracht werden. Sie stellen so die Gesellschaftliche Wirklichkeit nicht in Frage. Frauen die gegen diese „Regeln der Gesellschaft“ rebellieren, werden angegriffen und welche Freibestimmt entscheiden wollen, wen sie lieben werden versucht auf Linie zu bringen und damit ihre Autonomie und Autorität ihr Leben selbst bestimmen zu wollen in Frage gestellt. Die Werbung zeigt uns, dass man Frauen in dieser Gesellschaft immer noch als Erweiterung des Mannes sieht und Männer in Frauendomänen nicht gerne gesehen werden. Dies ist damit verbunden, weil diese Männer sich dem System entziehen wollen und ihren Weg unabhängig von den Werten und Normen der Gesellschaft gehen wollen. Da Männern nahegelegt wird von der Gesellschaft offensiver für Lohn einzutreten, werden diese Männer als erstes gegen die Ausbeutung welche Frauen in klassischen Frauenberufen aufbegehren, wenn sie selbst in diesen Jobs aktiv werden soll(t)en. Dies kann nicht im Sinne der Herrschaftsverhältnisse der Gesellschaft sein. Die Gesellschaft hat klare Vorstellungen was Männlich und was Weiblich ist und wer dagegen verstößt bekommt den Zorn dieser zu spüren. So soll Uniformität und Manipulierbarkeit des Individuums sichergestellt werden. Die Herrschaft der Eliten wird so nicht in Frage gestellt. Mir ist seit einiger Zeit einiges auch durch Gespräche mit vielen Frauen und die Beobachtung ihres Kampfes um Freiheit und Glück klar geworden, dass es einen gesellschaftlichen Wandel braucht und dieses Ausspielen der Geschlechter und dem Aufkommen der AfD unsere Freiheit bedroht! Ich hatte in einem vorherigen Blogpost einige falsche Schlüsse gezogen und damit die gesellschaftliche Realität falsch gesehen. Ich hatte das subtile Herrschaftssystem des Patriachats unterschätzt.

Wir brauchen ein Umdenken im Ganzen. Als Männer müssen wir uns der Gesellschaftsfrage stellen und dem Ziel, dass wir eine Befreiung beider Geschlechter vom Herrschaftssystem des Status Quo verfolgen müssen. Dieses Land braucht mehr feministische Männer!

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