Politik: Ukraine & Russland und was kann man als Pirat tun?

Russland respektiert das Referendum in der Ostukraine welches die Separatisten durchgeführt haben. Diese wollen nun einen eigenen Staat namens „Neurussland“ auf dem Gebiet der östlichen Ukraine bilden. Außenminister Steinmeier sagt, dass man dieses Referendum nicht ernst nehmen sollte, so der Bericht der Tagesschau. Wenn man den Berichten trauen darf, gab es eine hohe Beteiligung an den Wahlen. Es scheinen viele Menschen im Osten der Ukraine mit der Übergangsregierung in Kiew nicht einverstanden zu sein. Sie wollen engere Beziehungen nach Moskau und Russland ließ es offen ob es nach der Krim nun auch den Osten der Ukraine in sein Land einverleiben will. August Pradetto schreibt in einer deutschen Fachzeitschrift, dass der Westen alles nach dem Kalten Krieg getan hat seinen geopolitischen Einfluss weltweit zu erweitern, Nun ist Russland dran und die russischen Ziele sind im Gegensatz zum Westen äußerst bescheiden. Der Westen kann es nicht akzeptieren, dass Russland wie nun damals der Westen geopolitisch aktiv ist, Der Westen will ein passives Russland haben und viel was in der westlichen Presse zu lesen ist, ist einfach gefärbt und dient dieser Empörung. Albrecht von Lucke schreibt in der gleichen Zeitschrift, dass die EU durch die Krise in der Ukraine und den äußeren Feind Russland wieder zusammen geschweißt wird. Die EU braucht kein neues Ziel, denn das alte Ziel Frieden in Europa gewinnt wieder an Aktualität.

Europa muss sich also Gedanken machen, wie es in einer Welt der Machtpolitik bestehen kann. Der Feind für viele in Europa sitzt in Moskau. Jetzt wird wieder überlegt wie man militärisch seine Strukturen anpassen soll. Es gibt sogar Forderungen in Deutschland, dass man die Wehrpflicht wieder einführen sollte.

Die Ukraine ist passiv in der Sache. Zwar ist sie Akteur doch, sie kann nur auf Ereignisse reagieren. Die Regierung in Kiew ist politisch schwach und nun scheint sie auch noch sein das die Nationalgarde im Osten der Ukraine prorussische Demonstranten unter Beschuss genommen hat. Der Westen stützt weiter die Übergangsregierung ist aber hilflos. Russland dagegen, zieht hier die rote Linie. Der Westen soll sich so Moskau aus der Ukraine heraushalten. Dem Westen ist es aber allen Beteuerungen zum Trotz egal was Moskau will. Die Ukraine wird zum Spielball ausländischer Interessen in West und Ost. Wen n die Friedensbewegung will. Dass sich der Westen aus der Ukraine heraushalten soll, muss sie das gleiche von Moskau fordern. Sie ist aber immer noch im Diktum des Kalten Krieges mit einem Weltbild verhaftet, welches nicht mehr in die Zeit passt.

Was können die Piraten tun? Sie können sich an der Aufklärung der jungen Generation beteiligen. Aus dem Netz kann man schnell mit Leuten in der Ukraine in Kontakt kommen und Informationen aus erster Hand bekommen. Diese könnten dann in einer Plattform dargestellt werden und so mit zur Aufklärung einer neutralen Meinung im Netz mithelfen. Gerade gerichtet an die junge und politisch interessierte Generation in Deutschland könnten sie versuchen eine Meinungsbildung zu machen, welche im Gegensatz zur Presse neutraler ist und nicht von Machtinteresse geleitet wird, da die Piraten nicht in die Machtpolitik und in die Interessen von Deutschland eingebunden sind. So können auch junge Leute leichter von Angeboten welche sich mit der Ukraine beschäftigen, das auswählen welches ihnen am besten passt und müssen nicht in Gefahr laufen, dass sie Plakative Meinungen vertreten, welche Interessensgruppen jeglicher Art aufstellen um die Leute zu ködern.

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2 Antworten zu Politik: Ukraine & Russland und was kann man als Pirat tun?

  1. poetischegedanken schreibt:

    Die Idee mit der Plattform für “Nachrichten” aus erster Hand ist gut.
    Allgemein, nicht nur für die Ukraine, weil, wie du schon berichtest, die Medien einfach viel zu viel an der Wahrheit schrauben.

  2. Michael Geyer schreibt:

    Doch auch bei einer gut gemeinten Plattform wird es schlichtweg das Problem der Validität. Auch Kontaktpersonen in der Ukraine verfolgen eigene Interessen und haben selbstverständlich auch eine subjektive Wahrnehmung. Entsprechend muss man vorsichtig sein, welchen Wert man einem solchen Medium einräumen möchte. Man könnte schlicht Gefahr laufen, ebenfalls instrumentalisiert zu werden.
    Einen politischen Mehrwert seitens der Piraten oder anderer Parteien würde ich eher darin sehen, ukrainische Parteien und Akteure zu kontaktieren, um so die unterschiedlichen Interessengruppen identifizieren, verstehen und letztendlich deren Bedürfnisse übermitteln zu können.

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