Politik : Piraten Teil 2

Es ist interessant bei den Piraten. Heute treffen wir uns wieder. Nächste Woche bin ich mit ihren Experten für Aussenpolitik verabredet. Das zeigt das die Partei schnell neuen Leuten eine Chance gibt. Ich bin jedenfalls gespannt. Auf Facebook tobt in der Piraten Gruppe eine wilde Diskussion über eine unterwanderung durch linke Gruppen. Was ich in einem blog las trifft meine Meinung auf die Piraten zu. Sie haben keine Strukturen die eine Strahlkraft in die Partei hinein haben. Wie in einem Beitrag gesagt dominieren informelle Netzwerke die Partei. Die Partei hat es bisher versäumt Strukturen aufzubauen welche über genug Rückhalt in der Partei haben und deren Personen über Autorität verfügen. Von den Medien werden Personen aufgebaut welche in der Partei nicht als Führer wahrgenommen werden. Die Partei muss professionell werden. Auch wenn viele Piraten gerne neue Konzepte der Organisation ausprobieren wollen, so werden die Medien uns keine andere Wahl lassen. Leute die sagen die Piraten sollen diese ignorieren, liegen falsch weil Medien Meinungen transportieren. So unterscheidet sich das Bild der Piraten innerhalb der Partei, mit dem von aussen. Die Piraten haben nun ein Problem das ihre Debatten welche in verschiedenen blogs und auf twitter sind öffentlich sind. So nehmen die Medien es als zerstritten wahr. Eine fehlender Umgang mit den Medien und mangelnde Kompetenz mit diesen mag als rebellisch gelten, doch schadet es der Partei. Ferner kommt die Zersplitterung der Meinungen in der Partei hinzu, das sich schwer ein Bild der Partei vermitteln lässt. So haben es Wähler und Mitglieder schwer zu sehen wofür die Partei steht.
Die Partei muss den Umgang mit dem Pluralismus der Meinung hin bekommen und die verschiedenen Factions einbinden. Wenn Factions mit dem wofür die Partei steht nicht passen, muss die Partei sich von diesen radikal trennen.

Die Partei hat eine historische Chance. Der Liberalismus in Deutschland lange von der fdp vertreten, ist in einer Krise. Hier können die Piraten in das Vakuum wachsen. Eine sozialliberale Partei hat die Chance das erbe von Genscher anzutreten. Die Partei braucht die Köpfe für diesen Weg. Da muss der Parteitag die Richtung für ebnen.

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