Politik: Das Ende von Erdogans Traum

 

 

English: AK Party poster after the parliamenta...

English: AK Party poster after the parliamentary elections in 2007 in Turkey. The poster says „thank you Turkey“ and could be found everywhere in Turkey. This one is from Gaziantep (Photo credit: Wikipedia)

 

Der türkische Premier Erdogan will Parteiinterne Kritiker aus der AKP werfen lassen. Erdogan ist durch einen Korruptionsskandal in die Kritik geraten. Auch dürfte dem türkischen Premier noch seine Politik um den Park in Istanbul nachhängen, wo er gegen die Demonstranten massiv vorgegangen war und am Ende doch einlenken musste. Erdogan musste in Zuge des aufkommenden Korruptionskandal viele Ministerposten neu besetzen. Die ökonomischen Vorzeichen für die Türkei lassen derweil nach. Die türkische Lira ist auf Rekordtief. Die Türkei braucht viel ausländisches Kapital da die Türken im Gegensatz zu den Japanern wenig sparen. Der Boom in der Türkei ist fragil doch braucht Erdogan diesen um sich an der Macht zu halten. Die Türkei will die führende Macht in der islamischen Welt werden. Ein Kernstaat der islamischen Zone, um es mit Samuel Huntington zu sagen. Der Iran und Syrien sind Rivalen im türkischen Traum nach neuer Größe, wie die WELT es sagt.

 

Die Türkei hat den Weg zur EU zu gemacht, und nun braucht sie doch die EU um ökonomisch zu wachsen. Die Türkei entpuppt sich als Scheinriese, während der Iran der schiitische Rivale um die Vorherrschaft im neuen Nahen Osten, dabei ist seine Außenpolitik neu zu ordnen und gegen den Willen Israels und der Türkei neue Bindungen zu den USA aufnehmen wird. Wenn Obama jedoch aus dem Weißen Haus geschieden ist, kann es zu einer Abkehr der USA vom Iran kommen. Daher wollen Washington und Teheran Fakten schaffen. Obama will einen neuen Nahen Osten und alte Allierte wie die Türkei und Israel haben das Nachsehen. Der Iran hat Öl und kann wenn er seine Wirtschaft nach einem Ende der Sanktionen wieder normalisieren kann, die Türkei überflügeln. Die Türkei dagegen, hat auf einen sunnitischen Großmachtstraum gesetzt und wird es mit den Leuten aus dem schiitischen Halbmond schwer haben. In Syrien haben die von der Türkei unterstützten Rebellen das nachsehen, während das vom Iran unterstützte Assad Regime die Oberhand hat. Der Iran hat im Moment die besseren Karten und die Türkei hat alte Verbündete wie Israel mit seiner Rambo Politik vertrieben. Es wird Einsam um Ankara und Erdogan steht nun vor einem Scherbenhaufen seiner Innen- wie Außenpolitik.

 

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