Politik: Obama als politischer Erbe Mandelas?

 

 

English: Nelson Mandela, former President of S...

English: Nelson Mandela, former President of South Africa (Photo credit: Wikipedia)

 

Nelson Mandela ist tot. Die Welt hat gestern Abschied genommen. Doch sein politisches Vermächtnis muss weiter gehen.  Die Frage ist nun wie der ANC mit dem politischen Erbe von Nelson Mandela umgehen wird. Die Leute erwarten in Südafrika, dass der ANC in seine Fußstapfen treten wird. Es gibt keine Befürchtungen, dass Rassenunruhen ausbrechen, aber die Leute wollen, dass der ANC sich an Mandela ein Vorbild nimmt und zuerst für die Menschen da ist und bescheiden auftritt

 

Obama hat auf der Trauerfeier für Mandela eine Rede gehalten. Obama nannte Mandela als „Giganten der Geschichte“ und ist doch nun sein politischer Erbe auf der internationalen Ebene. Was Mandela den Schwarzen in Südafrika gebracht hatte, versucht Obama den Menschen in der Welt zu bringen. Als erster Schwarzer an der Spitze der USA kann Obama einiges bewirken. Seine Rede zur Lage im Nahen Osten in Kairo hat die Menschen in der arabischen Welt dazu gebracht, dass sie sich ihrer Dikatoren erledigen. Auf der Trauerfeier von Mandela kam es zum Handschlag zwischen Raul Castro und Obama. Mit dem Iran will Obama reden und sich nicht mehr als Herrscher über Südamerika oder den Nahen Osten auftreten. Obama geht es um die Emanzipation der US Amerikanischen Bevölkerung gegenüber den Konzernen und viele seiner Reformen werden von radikalen Konservativen in der Tea Party angegriffen. Obama will die USA und die Welt in die Moderne führen. Es mag ein Steiniger Weg sein, aber es war Obama der den Menschen in der islamischen Welt als Vorbild galt, dass man alles erreichen kann und so sich den Dikatoren im arabischen Frühling entgegen stellte. Die USA waren an der Seite der Protestierenden und haben gegen den Rat des Washingtoner Establishments nicht die alten Machthaber unterstützt. Israel muss auch überlegen was es macht, will die Obama Administration doch Frieden im Nahen Osten um sich auf China konzentrieren zu können. Dafür müssen, so die USA die Palästinenser auch zu ihrem Recht kommen mag es der israelischen Regierung und der von Maersheimer und seinen Weggefährten benannten „Israel-Loby“ in den USA nicht passen. Der Iran und die USA wollen nun miteinander reden und Obama geht auf den Iran und Rohani in welchen das iranische Volk viele Hoffnungen setzt entgegen. Die USA wollen nicht mehr der Buhmann der Welt sein und befreien sich vom Erbe George W. Bushs. Das zeigt, dass die USA gegen allen Unkenrufen zum Trotz ihre Politik korrigieren können und in der Lage sind aus Fehlern zu lernen. Wenn die USA nach Obama diesen Weg weitergehen werden und die Demokraten haben es geschafft die Minderheiten, welche in Zukunft die Mehrheit in den USA bilden werden für sich zu gewinnen. Dann haben die USA eine gute Chance, dass sie das 21. Jahrhundert besser überstehen werden, als sie das 20. Jahrhundert überstanden haben.

 

 

 

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