Politik: Pussy Riot, Merkel und Putin – Ein Jahr danach

43rd Munich Security Conference 2007: The Pres...

43rd Munich Security Conference 2007: The President of the Russian Federation, Vladimir V. Putin and the Federal Chancellor Dr. Angela Merkel during the Conference. (Photo credit: Wikipedia)

 

Gestern war Jahrestag des Pussy Riots Urteil. Die Tagesschau nennt es in einem Artikel zum Urteil, dass die Welt die jungen Frauen vergessen hat.

 

Man hört aktuell wirklich wenig über das Schicksal der jungen Frauen die sich Putin in den Weg gestellt haben und die der russische Präsident nun einfach weggesperrt hat. Im Inland kann er mit solch einer Politik punkten und die Welt hat die Damen vergessen. All die Solidarität und die Proteste gegen das Urteil sind verpufft. Das zeigt dem russischen Präsidenten mal wieder, dass man dem Westen gegenüber die Stirn bieten kann. Der Westen redet nur ist aber nicht in der Lage seine Werte offensiv zu verteidigen und politischen Druck auf Staaten auszuüben, dass sie die Menschenrechte einhalten. Man sieht es ja auch an China wo man gegenüber den herrschenden Machthabern nicht gerade auf Konfrontationskurs geht, da man den chinesischen Markt für seine heimische Industrie braucht. Russland sieht sich wieder als Großmacht, dies kann man auch in Syrien sehen, wo Putin ganz klar Assad unterstützt und der Westen ist hilf und ratlos. Wie man in Syrien agieren kann, weiß man in Washington und Co. nicht. Deutschland hat sich in Sachen Pussy Riots auch nicht gerade gut verhalten. Man kann sich bei Angela Merkel schon fragen, was die Leitlinie Deutschlands in der Außenpolitik ist. Im Moment kann man davon wenig sehen und jetzt im Wahlkampf noch weniger. Die SPD hat leider auch kein passendes Konzept für eine Außenpolitik und man bekommt in dieser Frage jetzt im Wahlkampf der sehr Dröge daher kommt und wo man sich fragt wie die SPD da punkten will, wobei es schon viele Themen siehe NSA gibt da etwas herauskommen will, da die Mainstream Medien die Leute doch einlullen.

 

Es bleibt abzuwarten und man darf für die inhaftierten Damen von Pussy Riot hoffen, dass sie aus der Haft nicht gebrochen herauskommen werden.

 

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2 Antworten zu Politik: Pussy Riot, Merkel und Putin – Ein Jahr danach

  1. alphachamber schreibt:

    Hat eigentlich der Russische Botschafter zu Berlin versucht bei uns wegen Gustl Mollath zu intervenieren? Oder der Chinesische Botschafter? Sind wir die Herren der galaktischen Werte?
    Werden wir erst einmal eine souveräne Nation!

    • japan001 schreibt:

      Klar ich denke auch das es sicher gut wäre, wenn wir im der Causa Mollath einen drüber bekommen haben. Ich denke nur, dass es auch nicht unbedingt typisch deutsche Besserwisserei ist wenn man sich an Pussy Riot erinnert. Auch wenn bei uns zuhause nicht alles in Butter ist. Man darf die beschäftigung mit dem Ausland aber nicht als Ausrede nutzen um dann hier in Deutschland nichts zu ändern.

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