Politik: Wie weit ist Rassismus in der Schweiz verbreitet?

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Winfrey on the first national broadcast of The Oprah Winfrey Show in 1986 (Photo credit: Wikipedia)

In der Schweiz ist es nun zu einer durch Oprah ausgelösten Debatte um Rassismus gekommen. Der US Talk Megastar, wollte in der Schweiz in einer Luxusboutique eine Tasche kaufen und ist dabei nicht bedient worden. Dies beklagte der Star in den US Medien. Die Verkäuferin wehrte sich nun zusammen mit der Ladenbesitzerin dagegen. Die WELT berichtete, dass die beiden Frauen sagten, dass es zu einem Missverständnis aufgrund von Sprachschwierigkeiten gekommen sei, so die WELT.

Oprah wurde eine Tasche mit den Worten von der Verkäuferin vorenthalten, dass sie sich wahrscheinlich diese Tasche nicht leisten kann. Dabei ist die US Talkmasterin einer der bestbezahltesten Damen im US Fernsehen, so das deutsche Magazin FOCUS.

Dies passt auch wenn es die Schweizer Tourismus Branche nicht gerne hört ins Bild. In einem Land wo man Asylbewerbern die Bewegungsfreiheit einschränkt und vor einigen Tagen in einer Schweizer Stadt ihnen Verbot alleine öffentliche Gebäude zu betreten um ein Zusammenleben mit den Einheimischen nicht zu stören und wo rechte Parteien einen großen Einfluss haben, schafft man ein Klima wo man als Schwarzer und sei es Oprah die Milliarden schwer ist, nicht gerne gesehen sind. Man hat seine rassistischen Scheuklappen und nach denen wertet man entsprechend. Die Schweiz muss an ihrer gesellschaftlichen Einstellung zum Fremden arbeiten, wenn sie sich einen guten Ruf erarbeiten will. Als kleines Land in der Mitte Europas ist man auf ein gutes Zusammenleben angewiesen und auf einen guten Ruf bei den Fremden. Die Schweiz hat nun einmal keine natürlichen Ressourcen die ins Gewicht fallen und der Bankensektor in der Schweiz lebt vom Geld der Fremden. Wenn man sich in der Schweiz nicht mehr wohlfühlt, zieht man halt sein Kapital ab. Das wäre für die Schweiz fatal. In der Schweiz muss eine öffentliche Debatte her, wie man im 21. Jahrhundert in der Globalisierung umgehen will. Dabei muss man auch in Deutschland schauen, wie wir mit den Fremden zusammen leben wollen. Denn auch hier gibt es weit verbreiteten Rassismus. Auch wenn man nicht denkt, dass man rassistisch ist erinnert mich, dass an einen Satz den ich im Studium gehört habe. Er lautete: „Man hat erst dann nichts gegen Ausländer, wenn man akzeptiert wenn der Sohn oder die Tochter eine/n Schwarzen oder Türken heiraten will.“

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2 Antworten zu Politik: Wie weit ist Rassismus in der Schweiz verbreitet?

  1. echnotak schreibt:

    Also, ich finde diese Darstellung etwas übertrieben. Ich bin auch der Meinung, dass unsere Art, mit den Asylsuchenden umzugehen, nicht die Richtige ist. Aber hier gross von Rassismus zu sprechen, halte ich mit Blick auf die USA (Stichwort Trayvon Martin) nun doch für etwas zynisch. Rassismus ist etwas, das in anderen Erdteilen nun wirklich ein dringenderes Problem darstellt, nein?

    • japan001 schreibt:

      Es ist nicht nur ein Schweizer Problem, versteckter Rassismus ist auch in Deutschland verbreitet. Dazu kommt in Deutschland immer mehr eine Art Sozialdarwinismus und Ellenbogen Menatlität die unschön ist. Ich weiß nicht wie es in der Schweiz ist aber in Deutschland ist es unschön und als Deutscher sollte man nicht so sehr auf die Schweiz zeigen, weil hier auch alles nicht in Ordnung ist und man in seinem eigenen Land anfangen sollte die Sachen ins Reine zu bringen.
      Ich habe diese 2 Artikel aber geschrieben um einmal kurz auf die Zustände wie sie in der Schweiz sind hinzuweisen, auch wenn ich weiß dass es in Deutschland sicher ähnlich sein kann wenn auch zu Teilen subtiler.

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