Politik: Asylsuchende in der Schweiz Menschen zweiter Klasse?

switzerland here i come

switzerland here i come (Photo credit: SIRHENRYB.is ****the dreamer****)

In der Schweiz hatte die Stadt Bremgarten Leuten die Asyl erhalten haben in einer Verordnung verboten, dass sie das Freibad oder die Kirche besuchen dürfen. Ebenso dürfen sie nicht in die Bibliothek gehen und nichts machen, was das Zusammenleben mit den Schweizer Einheimischen stören würde. Dies kann man einem Bericht von der Tagesschau entnehmen. Die Luzernzeitung berichtet, dass die Asylsuchenden zu gemeinnützige Arbeiten herangezogen werden dürfen. So können sie unter anderem die Stadt reinigen. Menschenrechtsgruppen in der Schweiz laufen Sturm gegen diese Verbote, so die Zeitung weiter. Laut der Schweizer Zeitung Blick, hat die Stadt diese Auflagen für die Asylsuchenden in der Schweiz gefordert.

Diese Zustände haben nun weitaus mehr Protest hervorgerufen, als die zuständigen Leute wohl dachten. Die deutsche Tagesschau meldet einen Tag danach, dass die Stadt nun zurückrudert. Der Chef des Bundesamtes für Migration, sagt dass ein falscher Plan übermittelt wurde. Außerdem dürfen Asylsuchende mit einer „Aufsichtsperson in Begleitung“ das öffentliche Bad sehr wohl besuchen.

Ich meine, dass muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Hier werden Erwachsene Menschen weil sie einen Asylstatus habe, quasi entmündigt haben sind  man ihnen nicht zu alleine öffentliche Einrichtungen zutraut zu besuchen. Was sagt uns das nur über die Schweizer Gesellschaft möchte man fragen? Es ist schon traurig.

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