Soziales: Der Wandel der Statussymbole

Das Auto verliert mehr und mehr an Boden. Unter jungen Menschen und Jugendlichen verliert das Auto seinen Wert als Statussymbol. Junge Menschen machen heute wenn überhaupt dann später ihren Führerschein, als es noch vor einigen Jahren war.

Das Auto wird mehr und mehr zum Gebrauchsgegenstand einer neuen mobilen Genration. Für diese müssen neue Antworten gefunden werden, welche die Autoindustrie bisher noch nicht gegeben hat. Frankreichs Jugend pfeift diesem Artikel nach schon aufs Auto und die französischen Konzerne zeigen dass sie sich anpassen und ihr Angebot auf diese Generation mit Alternativen zum Auto anpassen. Nach diesem Bericht zeigen Studien, dass heute das Smartphone das neue Statussymbol ist und das Auto mehr und mehr ablöst.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass viele Leute die ich kenne kein eigenes Auto mehr besitzen. Sie haben es nur wenn es absolut notwendig ist und in dem sozialen Brennpunkt in dem ich lebe, viele der Jugendlichen sich für ihr Smartphone in viele Verträge stürzen und so neue Schulden machen. Statussymbole sind heute immer noch so wichtig, wie sie es damals waren. Die Formen haben sich nur gewandelt und die Märkte müssen sich anpassen. Mein Nachbar legt sich alle paar Monate ein neues Handy zu und er kann es auf jeden Fall nicht bezahlen wie er mir sagte. Aber er schließt dennoch diese Verträge ab. Er unterwirft sich also dem sozialen Druck seines Milieus um mitzureden zu können. Anerkennung ist auch heute für viele junge Menschen wichtig und bei Männern sind gewisse Statussymbole immer noch wichtig um sich sexuell entfalten zu können. Bei der Partnerschaft in diesem Milieu lässt sich so sehe ich aus Beobachtung, festzustellen dass es mehr auf Materielle Werte ankommt. Das Konsummaterialistisches Milieu soziologisch Gesprochen ist hier überwiegend anzutreffen.

 

Für mich, der durch seine Bildung und seinen sozialen Hintergrund eine andere Prägung durchgemacht hat, kommt es wenn ich mit Leuten dieses Milieus verkehre daher zu sozialen Missverständnissen und Spannungen. Wir reden und verhalten uns einfach in unterschiedlichen sozialen Codes. Dies musste ich selbst schmerzhaft lernen und mein Verhalten adaptieren. So weiß ich heute besser was ich sein zu lassen habe und was nicht. Nichts desto trotz ist es auf wissenschaftlicher Ebene eine Interessante Erfahrung hier zu leben.

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