„Tempo 120 – Gabriel und Steinbrück am Limit“

Ich denke, dass ein Tempolimit auf deutschen Straßen richtig ist. Natürlich wollen es die meisten Leute nicht hören. Ich finde den Blogbeitrag von SirDoom sehr gut. Ich komme aus dem Ruhrgebiet und unserer Autobahnen sind ein Hort voller Baustellen und Staus. Ich frage mich wo man hier 120 fahren soll.
Die deutsche Verkehrspolitik ist meiner Meinung immer noch zu sehr aufs Auto fixiert, dabei sieht man unter der jüngeren Generation wenn man Berichten trauen darf, dass dort das Auto als Statussymbol ausgedient hat. Es wird also Zeit das man sich Gedanken macht, wie man diese Leute die auch ein politisches Gewicht haben und welches mit der Zeit immer mehr steigt, in der Verkehrspolitik berücksichtigen kann. Natürlich wird jetzt von Seiten der CDU/CSU billiger Populismus betrieben um die SPD als „Feind der Deutschen“ darzustellen. Man kann einem Deutschen ja nicht das Auto wegnehmen. Dabei haben andere Staaten ein Tempolimit und in Kanada zum Beispiel wird sehr streng auf die Achtung dieses Limits wert gelegt. Wieso ist das nicht in Deutschland möglich. Es ist also von Gabriel eine gute und lobenswerte Idee, doch wird sie in allgemeinen Aufschrei untergehen.

 

Kaum legt SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mal eine „fettnäpfchenfreie“ Woche hin, schon muss sich SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel aus der Deckung trauen und sämtliche Ansätze von Aufschwung zunichtemachen, indem er ein allgemeines Tempolimit 120 auf den Bundesautobahnen fordert.

Tempo 120 - LogoVom Verbrauch her und der Unfallgefährdung wäre Tempolimit 120 wohl durchaus sinnvoll, aber wie ziemlich viele Deutsche muss mir das trotzdem nicht gefallen. Sowas wie „auf zweispurigen Autobahnen 120“ oder komplette Digitalisierung der Verkehrsschilder mit an das Verkehrsaufkommen angepassten Geschwindigkeitsbeschränkungen und Tempolimitauflösung bei freier Strecke wären da schon was anderes.

Natürlich hat diese Forderung einen Aufschrei verursacht und Schwarzgelb lacht sich checkig, wo sie doch seit Tagen peinlich berührt überlegen, wie sie aus der aktuellen Amigo-Affäre 2013 in Bayern PR-technisch wieder rauskommen. Und dann kommt der Siggi und ballert, ohne sich mit Steinbrück abgesprochen zu haben, so eine Ladung raus. So wie wir Sigmar Gabriel kennen, ist er sicherlich der…

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