Soziales: Frauen und Männer ein paar Gedanken

Emanzipation ist eine gute Sache. Gleichberechtigung ist schließlich ein Gut wo wir alle in wollen. Dieser Blog beklagt, dass Frauen immer noch auf Männer treffen die ihnen das Leben schwer machen.

Interessant ist auch der Artikel in der RP, wonach Alice Schwarzer männlichen Sexismus abstoßend und weiblichen lustig findet. In der Welt meldet die Autorin Hanna Rosin dass das Matriarchat unaufhaltsam aber sicher kommen wird und der Aufstieg der Frauen uns bevorstehen wird. Sie sagt aber auch, dass die Welt nicht besser dadurch wird. Nanu? Jetzt doch nicht. Was die Frauenberatungsstelle Wuppertal hier meldet ist da schon etwas anderes. Da wird eine Welt dargestellt, die das weibliche Paradies ist und wo Frauen mit ihren Partnerinnen (!) in Würde zusammenleben.

Diese Lebensberatung auf der ZEIT meldet, dass die Männer von heute eher wie Ted Mosby von „How I met your mother“ sind. Sie sind leichte Verlierertypen die eine Schulter zum anlehnen brauchen.

Jetzt frage ich mich wie „Verlierertypen“ da jemanden dominieren können und die Welt so schlecht machen, wie sie von manchen Leuten wie Alice Schwarzer zum Beispiel dargestellt werden. Diese Seite weißt auf einige interessante Fakten hin, jedoch muss man auch hier wieder immer sich fragen, wer ist der Autor und was ist seine Intention. Quellenkritik ist auch in Zeiten des Web 2.0 eine wichtige Sache. Hier wird vermeldet dass in Zukunft eine Verweiblichung des Denkens passieren wird. Die Zukunft gehört also der Frau. Dieses Werk stellt die These auf, dass im 21. Jahrhundert die Frauen in den westlichen Gesellschaften, hier am Beispiel der deutschen immer noch Unterdrückt werden.

Ich hatte in einer Kolumne von einer jungen Frau gelesen, dass sie sich beschwert, dass die Männer von heute zu weich sind. Sie wollen nicht mehr die Macher sein. Leider weiß ich nicht mehr wo es genau war und es ist auch schon zu lange her. Diese Frauen sagen, dass es keine „richtigen“ Männer mehr in unserer Gesellschaft gibt. Da frage ich mich als junger Mann, was wollen die Damen denn? Wir sollen nicht mehr die Unterdrücker und Machos sein welche die Damen zu forsch angehen und dann sind wir zu verweichlicht. Durch das unklare Männerbild sind heute doch viele junge Männer verunsichert und es kommt zu Missverständnissen zwischen den Geschlechtern. Ich denke, dass es erst einmal wichtig ist dass man einen Diskurs führt worüber man spricht. In der ganzen Genderdebatte ist auch heute im Jahr 2013 noch eine ganze Menge Halbwissen und Ideologie drin. Dies muss man erst einmal beseitigen und auch die Damen müssen sich von gewissen Mythen welche die Debatte begleiten befreien.

 

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2 Antworten zu Soziales: Frauen und Männer ein paar Gedanken

  1. Katarina schreibt:

    Als junge Frau ist es sehr beruhigend für mich zu lesen, dass Emanzipation
    als eine gute Sache betrachtet wird. Gerade wenn diese Betrachtung auch von
    Männern geäußert wird.

    Der Gefahr einer differenzierten Betrachtung wird hier erfolgreich durch das Lesen
    von Artikeln, welche die eigene Wahrnehmung unterstützen, aus dem Weg gegangen.
    Der Anstrich der objektiven Betrachtung, den sich die Formulierungen hier geben
    wollen, wirken da bisweilen auch eher recht unbeholfen. Andererseits erwähnt das
    Impressum auch nicht, ob das besagte Studium der Politkwissenschaften je zu
    einem Abschluss geführt hat, zu einem Arbeiten im Feld oder nur dazu dient,
    der eigenen Meinung den Anstrich eines fundierten Charakter zu geben.

    • japan001 schreibt:

      hi, was mir auf persönlocher sicht aufgefallen ist, dass aktuell wir ein männerproblem haben. während frauen alles sein können werden die männer noch in klassische rollenmuster gezwungen. gleichzeitig sind viele männer mit der situation in der sie sich befinden und wo das klassische rollenverhalten nicht mehr erwünscht ist überfordert. während frauen theoretisch alles sein können, und dann doch an die gläserne decke stoßen, sind junge männer so meine sicht auf persönlicher erfahrung, mit den neuen lebenswelten nicht so vertraut weil von ihnen von der gesellschaft ein rollenverhalten gefordert wird, was nicht mehr in die zeit passt..

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